Neue Schwarzpappeln an der Osterbek - März 2017

Im Renaturierungsgebiet der Osterbek haben wir, in Zusammenarbeit mit dem NABU Hamburg bei unserer Aktion im März Schwarzpappeln gepflanzt. Mit den Auwäldern und Überflutungsgebieten verschwand auch die Schwarzpappel aus unseren Landschaften. Heute steht sie auf der roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten, in Deutschland gibt es nur noch etwa 3000 Bäume.

Im Herbst haben wir Schmetterlingswiesen angelegt, mit der jetzigen Baumpflanzung haben wir etwas für die Nachfalter getan. Die raue Borke der Schwarzpappeln wird von vielen Faltern zur Eiablage und zur Verpuppung genutzt. Wir hoffen dass Pappelschwärmer, Hornissenglasflügler oder der Pappelkarmin bald an der Osterbek vermehrt anzutreffen sein werden.
Vögel und Fledermäuse schätzen die Hohlräume die sich in älteren Bäumen bilden als sichere Orte um ihren Nachwuchs groß zu ziehen.

Schon Hildegard von Bingen beschrieb die große Heilkraft der Pappel, die auch heute noch genutzt wird. Mit einem Wirkstoff wie in Aspirin wirken Salben aus Pappelrinde und -knospen schmerzlindernd, antibakteriell und helfen bei der Wundheilung oberflächlicher Hautverletzungen.

Die gepflanzten Schwarzpappeln sind ein wundervoller Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.
(19. März 2017)

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