2014 Der Gyalwang Drukpa in Hamburg: "Liebe ist Handeln"

Es war ein Besuch voller inspirierender, lebendiger und berührender Höhepunkte. Der Gyalwang Drukpa kam in diesem Jahr anlässlich der Gründung der Stiftung Live To Love Germany nach Hamburg, um den historischen Moment gemeinsam mit allen zu feiern. Dabei trug er in seinen Vorträgen und Auftritten zu einem tieferen Verstehen der Botschaft von Live To Love bei. In zahlreichen Begegnungen berührte er mit seiner lebendigen und humorvollen Frische die Herzen vieler Menschen.

Dieser Dialog war die Einleitung für einen wahrhaft historischen Moment: Am Mittwoch wurde in einer Feierstunde offiziell die Stiftung Live To Love Germany gegründet. Der Gyalwang Drukpa überreichte gemeinsam mit der Präsidentin Gianna Wabner, die Urkunden an die Gründungsstifter. Danach richtete sich der Gyalwang Drukpa an alle, die sich ehrenamtlich für Live To Love engagieren und damit zum „Bruttoglücksprodukt“ beitragen - sowohl bei anderen als auch bei einem selbst. Dieser Einsatz zum Wohl anderer erweitert Wissen, fördert soziale Kompetenz und neue Fähigkeiten können entwickelt werden.

Als weiteren Höhepunkt  präsentierte die holländische Band ENorm  dem Gyalwang Drukpa und den Gästen zum ersten Mal offiziell ihren „Live To Love“ Song - nahezu alle mussten ihren Sitz verlassen, wollten stehen und sich, vom Inhalt und Takt mitgerissen, bewegen.

Mit offenem Herzen verfolgten die Besucher den öffentlichen Vortrag: "Liebe ist Handeln", in dem der Gyalwang Drukpa die Botschaft von Live To Love erzählte: Aus dem wahren Mitgefühl für alle Lebewesen erwachse ganz natürlich der Impuls zu Handeln. Und über das Handeln drücke sich die Liebe aus - der Weg zum Glück.

Der Donnerstag stand im Zeichen der Begegnungen und des Austausches. Der Hamburger Weihbischof Dr. Hans Jochen Jaschke empfing den Gyalwang Drukpa und seine Entourage zu einem interreligiösen Dialog in der Diozöse am Mariendom. Junge Menschen würden sich immer mehr zu extremistischen Bewegungen hin orientieren, hieß es einleitend in dem Dialog. Der Grund dafür sei in dem Wunsch nach einer großen Veränderung im Leben zu sehen, erklärten beide. Dazu müsse Frieden nicht nur verkündet werden, sondern auch friedvoll gehandelt werden. Der Gyalwang Drukpa betonte die Wichtigkeit, Spiritualität zu leben - nicht nur durch Ansammlung vonLehren in der Religion. Nur über das praktische Handeln könne die innere Sicht der Spiritualität entwickelt werden. Beide fassten in einem Schlussresümee zusammen, dass das Wichtigste aller Religionen die Liebe sei.

Vom Mariendom aus ging es in die Elbe-Werkstätten. Sie gehören zu den 20 größten Unternehmen in Hamburg. Hier arbeiten rund 3200 Menschen mit einer geistigen oder psychischen Behinderung. Das Unternehmen zeichnet sich durch zahlreiche nachhaltige Projekte aus, würdevolle Arbeitsbedingungen und einem respektvollen Umgang miteinander.

Mit großer Freude und einem Live-To-Love-Begrüßungslied empfingen die Mitarbeiter den Gyalwang Drukpa, der die Arbeitsstätten bei einem Rundgang kennenlernte und berührt war von den herzlichen Begegnungen.

Abschluss und absoluter Höhepunkt des Tages war die Podiumsdiskussion in der Patriotischen Gesellschaft, moderiert von  der Autorin und Filmemacherin, Maria von Blumencron.

Namenhafte Gäste wie Dr. Eva Wlodarek (Psychologin, Autorin und Coach zum Thema Glück), Sophie Molitoris (Künstlerin  und Castingpreisträgerin zum Thema Kunst und Kultur), Jacqueline Straub (Theologin zum Thema Frauen in der Kirche), Dr. Geseko von Lüpke (Journalist und Autor zum Thema Tiefenökologie) sowie Michael Fritz (Gründungsmitglied von Viva Con Agua zum Thema Wasser und Umweltschutz) diskutierten auf eine tief inspirierende Weise über „Achtsamkeit und Glück“ - der Zusammenhang von Bildung, Umweltschutz und Frieden.

Die lebendigen Diskussionen lösten eine immense Resonanz bei den Zuschauern aus und viele baten um Wiederholung einer solchen Veranstaltung.

Presseresonanz auf den Besuch

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