2016 Gyalwang Drukpa zu Gast bei der Bucerius Summer School

Auf Einladung der ZEIT-Stiftung hat der Gyalwang Drukpa am 18. August an einer Podiumsdiskussion der "Bucerius Summer School on Global Governance“ in Hamburg teilgenommen. Im Mittelpunkt stand das Thema „Extremismus“.

Internationale Experten tauschten sich zum Thema „Finding Approaches to a Multifaceted Security Challenge“ aus. Der Gyalwang Drukpa sprach über Religion und Extremismus. Dabei hob er die Bedeutung von Humanität hervor, sie sei wichtiger als Religion. Entscheidend sei, dass jeder einzelne aktiv werde, um die Welt zu verändern.

 Unmittelbar vor der Konferenz hatte der Gründer von Live To Love in einem Statement erklärt:
"Viel zu oft warten wir darauf, dass die Führenden und Regierungen uns Frieden bringen. Aber denkt einmal darüber nach: Es sind die Individuen, die Frieden schaffen. Und sobald Individuen Frieden schaffen, wird dieser stark, dauerhaft und wahrhaftig. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir nett auf unserem Meditationskissen sitzen und unseren inneren Frieden genießen. Frieden erfordert Handlungen. Frieden erfordert wahrhaftiges Bewusstsein für Dringlichkeit. Frieden erfordert Mut und harte Arbeit. Frieden bedeutet, dass ein jeder von uns sich verpflichtet fühlt, zum gegenseitigen Verständnis beizutragen, und die Aufgabe übernimmt, Angst zurückzuweisen. Frieden erfordert es, bestehende Unterschiede nicht nur akzeptieren, sondern zu feiern. Frieden ermutigt uns, Unterschiedlichkeiten einzubeziehen.“

Angesichts der Zunahme extremistischer Handlungen und der Suche nach Lösungen im Umgang damit, hatte der Gyalwang Drukpa extra das gegenwärtige "4. Drukpa Eco Cycle Yatra“ für zwei Tage unterbrochen, um diesem wichtigen internationalen Austausch beizuwohnen.

© 2016 Agnes Forsthuber
 

 In einem Nachrichtenbeitrag hat das NDR Hamburg Journal über seinen Aufenthalt in Hamburg berichtet:

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