Hochzeit der Kulturen


Der Gyalwang Drukpa als Friedensbotschafter in Hamburg

Besuch vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingssituation

Herzlicher Empfang auf dem Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel:
Mit Lotosblüten aus Papier, Kerzen und Fahnen begrüßten rund 40 Freunde
und Förderer von Live To Love Germany voller Freude Seine Heiligkeit
Gyalwang Drukpa und seine Entourage bei der Ankunft in der Hansestadt.
Auftakt eines zweitägigen Besuches in herausfordernden Zeiten vor dem
Hintergrund der aktuellen Flüchtlingssituation, der Anschläge in Paris und
des Klimawandels. Im Mittelpunkt standen diesmal Begegnungen mit führen-
den Persönlichkeiten Hamburgs, um in den Dialog zu treten und Lösungsan-
sätze zu diskutieren.

Thando Walbaum, Musiker und Schauspieler aus der Fernsehserie "Gute Zeiten,
schlechte Zeiten" führte bereits am Sonntag Abend ein Interview zur aktuellen
Flüchtlingsfrage. Der Gyalwang Drukpa zeigte in dem Gespräch Lösungswege
im Umgang mit der Flüchtlingskrise auf. Thando spielt in der Fernsehserie die
Rolle eines Asylbewerbers.

Am Montag besuchte der Gyalwang Drukpa zu Beginn das Hamburger
Stiftungszentrum und hielt einen kurzen Vortrag zum „Leben im Wandel der Zeit“.
Jan-Christoph Scheibe hatte extra für diesen Tag einen Kanon komponiert, der
unter einem Blütenregen für den Ehrengast vom gesamten Live To Love Team
gesungen wurde.


Slideshow © 2015 Agnes Forsthuber

Vision der "United Nature"

Anschließend ging es nur wenige Straßen weiter in das „Haus der Zukunft “.
Der Gründer des Hauses und Pionier für nachhaltiges Umweltmanagement,
Dr. Georg Winter und seine Frau Marion Lührs, bereiteten Seiner Heiligkeit in
Begleitung der Präsidentin von Live To Love Germany, Gianna Wabner, und
der 2. Vorsitzenden, Agnes Forsthuber, einen ehrenvollen Empfang voller
Wärme und Herzlichkeit.

Dr. Winter präsentierte seine Arbeit, erläuterte seine Vision einer „United Nature“
und gab Impulse für einen lebendigen Ideenaustausch. Zu den Gästen zählten
auch der Architekt des Hauses, Jakob Siemonsen, und Kai-Oliver Farr vom
Engagement-Global.
Vortrag im Übersee-Club
Höhepunkt des Tages: der Vortrag des Gyalwang Drukpa vor geladenen Gästen
im renomierten Übersee-Club, in dem bereits alle Bundespräsidenten und
Bundeskanzler zu Gast waren. Der Violinist Jansen Folkers und die Bassistin
Lisa Wulff nahmen die Begrüßungsworte von Gianna Wabner einleitend zu den
Anschlägen in Paris und die Flüchtlingsthematik auf und improvisierten aus dem
Stimmungsmoment heraus eine künstlerisch hochwertige feine, beruhigende
Komposition - für die es viel Applaus gab.

Seine Heiligkeit sprach über Ursache und Wirkung der Anschläge in Paris und
über die Flüchtlingsbewegungen. Er bat alle Länder, die es sich leisten können,
Flüchtlinge aufzunehmen, und rief beide Seiten auf, offen zu sein für die Kulturen
gegenseitig Rücksicht zu nehmen. Er sehe sich selbst in der Verantwortung,
zwischen den Kulturen zu vermitteln. "Ich wünsche mir eine Hochzeit der
verschiedenen Lebenseinstellungen, damit die verschiedenen Kulturen zu-
einander finden wie die zwei Seiten eines Herzens.“

Der Gyalwang Drukpa hob hervor, dass Hilfe und Handeln aus Mitgefühl mit
Weisheit verbunden sein sollte. Abschluss des bewegenden Nachmittags: ein
Get-Together-Tea in den Räumen des Übersee-Clubs. Es gab einen Gedanken-
austausch unter den Gästen, die sich alle in den Bereichen, Umwelt, Klima,
Nachhaltigkeit und humanitären Projekten engagieren.
Pressemitteilung zur Flüchtlingskrise
Empfang im World Future Council
Der zweite Tag war zunächst von zahlreichen Interviews geprägt, in denen Seine
Heiligkeit zu verschiedenen Aspekten inspirierende Einsichten teilte. Zum
krönenden Abschluss des Besuches empfingen die Direktoren des World Future
Councils Seine Heiligkeit - im Fokus standen gemeinsame Initiativen und konkrete
humanitäre und ökologische Projekte. Der Gyalwang Drukpa: „Nichts ist unmöglich
in dieser Welt, vorausgesetzt wir halten zusammen. Nur gemeinsam machen wir
die Welt zu einem besseren Ort.“

Am Abend des 17. November reisten Seine Heiligkeit und Entourage weiter. Einige
Stunden später regnete es über 200.000 Sternschnuppen über den Nachthimmel.
Ein glückverheißendes Zeichen.

Galerie

  • 001 Gyalwang Drukpa Besuch 2015
  • 002 SH Gyalwang Drukpa Besuch 2015

  • 003 SH Gyalwang Drukpa 2015
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  • 010 SH Gyalwang Drukpa 2015

                                                                         © 2015 Agnes Forsthuber

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